Safaris in Uganda
UGANDA SAFARI
Gorilla Trekking, abgelegene Nationalparks und außergewöhnliche Tierbeobachtungen
Uganda hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der spannendsten Safari-Ziele Afrikas entwickelt. Während viele Reisende zunächst wegen des Gorilla Trekking nach Bwindi oder Mgahinga kommen, zeigt sich schnell, dass das Land weit mehr bietet als Primatenbeobachtungen. Eine Uganda Safari verbindet dichten Regenwald mit offenen Savannen, Flusssystemen und großen Seen. Im Queen Elizabeth Nationalpark lassen sich Elefanten, Büffel, Löwen und Leoparden beobachten, im Murchinson Falls Nationalpark prägt der Nil die Landschaft mit spektakulären Wasserfällen und reichen Wildbeständen. Dazu kommen Schimpansen-Trekking im Kibale Forest und eine außergewöhnliche Vogelvielfalt mit über 1.000 Arten.
Die Distanzen sind vergleichsweise kurz, die landschaftlichen Kontraste groß. Genau diese Kombination macht einen Urlaub in Uganda so besonders: intensive Tierbegegnungen, abwechslungsreiche Nationalparks und eine Reiseerfahrung, die sich deutlich von klassischen Safari-Routen im südlichen Afrika unterscheidet.
"Uganda - die Perle Afrikas."
Gorilla Trekking in Bwindi
Bwindi ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem Sie Berggorillas in freier Wildbahn begegnen können. Der „Bwindi Impenetrable Forest“ – der undurchdringliche Wald – liegt im Südwesten Ugandas, ist seit 1994 UNESCO-Weltnaturerbe und über 25.000 Jahre alt. In seinem dichten Bergregenwald leben rund 459 Berggorillas – fast die Hälfte der weltweit verbliebenen Population. Berggorillas sind die einzige Großaffenart, deren Bestand dank konsequenten Artenschutzes wächst. Ein Gorilla Trekking führt Sie durch dichtes Unterholz, über steile Bergrücken und durch nebelverhangene Lichtungen, bis Sie einer der habituierten Familien begegnen. Eine Stunde verbringen Sie dann mit den Tieren – aus wenigen Metern Entfernung, geleitet von erfahrenen Rangern. Ein Moment, der bleibt.
Murchinson Falls
Der Murchison Falls Nationalpark ist Ugandas ältester und größter Nationalpark. Der Nil teilt ihn in zwei Hälften – und schafft im Herzen des Parks ein Naturspektakel, das ihm seinen Namen gibt: An einer engen Stelle zwängt sich der gesamte Strom durch eine nur sieben Meter breite Felsspalte und stürzt mit ohrenbetäubendem Getöse 43 Meter in die Tiefe. Nicht ihre Höhe macht die Murchison Falls zu einem der eindrucksvollsten Wasserfälle Afrikas, sondern die schiere Wassermasse, die hier durch eine winzige Öffnung gepresst wird. Eine Bootsfahrt vom Paraa-Anleger zum Fuß der Wasserfälle gehört zu den bewegendsten Erlebnissen einer Uganda Safari – der Nil beheimatet hier eine der größten Populationen von Nilpferden und Krokodilen in ganz Afrika sowie eine bemerkenswerte Vielfalt an Wasservögeln, darunter den seltenen Schuhschnabel.
Löwen auf Bäumen
Im Ishasha-Sektor des Queen Elizabeth Nationalparks erleben Sie ein einzigartiges Naturphänomen: Löwen, die in den Ästen mächtiger Feigenbäume liegen. Es gibt weltweit nur zwei Orte, an denen sich diese Verhaltensweise regelmäßig beobachten lässt – hier in Ishasha und im Lake Manyara Nationalpark in Tansania. Während Löwen anderswo in Afrika nur in Ausnahmefällen klettern und dabei meist unbeholfen wirken, beherrschen die Tiere hier diese Kunst von klein auf. Junge Löwen ahmen die Bewegungen ihrer Eltern nach und werden zu echten Kletterkünstlern. Warum sie das tun, ist nicht abschließend geklärt – vermutet werden drei Gründe: das kühle Mikroklima in den Bäumen, der Abstand zu den Tsetsefliegen am Boden und der bessere Überblick auf mögliche Beute. Ein Besuch im Ishasha-Sektor lohnt sich allein für diesen Anblick.
Die beste Reisezeit für Uganda
Uganda lässt sich das ganze Jahr bereisen, aber die Trockenmonate Juni bis September und Dezember bis Februar gelten als die klassische Hauptsaison. Die Pfade in Bwindi sind fester, die Vegetation im Queen Elizabeth Nationalpark lichter, und das Schimpansen-Trekking in Kibale wird weniger schweißtreibend. In den Murchison Falls sammelt sich das Wild an den Wasserstellen am Nil.
Wir mögen aber auch die grünen Monate März bis Mai und Oktober bis November: dann ist der Wald üppig, die Vogelwelt am stärksten und Sie haben die Pfade fast für sich. Pinto-Tipp: Im April, Mai und November kostet ein Gorilla-Permit nur 600 statt 800 USD – die Low-Season-Preise der Uganda Wildlife Authority.
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