Madagaskar SAFARIS & REISEN

Urlaub in Madagaskar

Vom Regenwald bis zum Indischen Ozean - Lemuren, Baobabs und ein Ökosystem, das es so nur einmal auf der Welt gibt.

Madagaskar – Tsingy, Baobab-Allee und Nosy Be

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Madagaskar ist mehr als eine Insel – es ist eine eigene Welt. Vor rund 170 Millionen Jahren hat sich Madagaskar vom afrikanischen Kontinent gelöst, vor 88 Millionen Jahren dann auch von Indien. Seitdem entwickelt sich die Tier- und Pflanzenwelt hier in völliger Isolation. Das Ergebnis: rund 80 Prozent aller Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Erde – alle 100 bekannten Lemurenarten, zwei Drittel der weltweiten Chamäleon-Arten, sieben verschiedene Baobab-Spezies. Wer einmal hier war, versteht, warum Madagaskar oft als „achter Kontinent“ bezeichnet wird. Eine Reise nach Madagaskar führt Sie durch dramatisch unterschiedliche Landschaften: die surrealen Kalksteinformationen der Tsingy de Bemaraha im Westen, die berühmte Baobab-Allee bei Morondava, die Regenwälder von Andasibe und Ranomafana, die roten Sandsteine des Isalo Nationalparks im Süden, und die paradiesischen Strände von Nosy Be und Anjajavy. Die meisten Reisenden kombinieren Naturerlebnis mit ein paar Tagen am Meer – Madagaskar ist Bush & Beach in einem Land.

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Warum wir Madagaskar lieben:

Nosy Be - Bush & Beach in einem Land

Wer ein paar Tage am Meer einlegen möchte, fliegt nach Nosy Be im Norden Madagaskars. Die Insel ist Madagaskars wichtigste Strand-Destination – mit weißen Stränden, kristallklarem Wasser und einigen der besten Tauchgebiete des Indischen Ozeans. Vor der Küste leben Walhaie, Buckelwale und Mantas. Kleine Schwester-Inseln wie Nosy Komba und Nosy Tanikely lassen sich auf Tagestouren entdecken. Wir empfehlen, nach zwei Wochen Naturerlebnis im Landesinneren mit drei bis fünf Tagen Nosy Be abzuschließen – das ist Bush & Beach, wie es schöner kaum geht.

Baobabs und Tsingy - eine eigene Welt

Die Tsingy de Bemaraha sind eine der ungewöhnlichsten Landschaften der Welt: ein riesiges Feld scharfkantiger Kalksteinnadeln, die im Grand Tsingy bis zu 100 Meter in den Himmel ragen. Der Name kommt vom madagassischen Wort für „auf Zehenspitzen gehen“ – und das ist wörtlich gemeint, wer hier wandert. Seit 1990 ist das Gebiet UNESCO-Weltnaturerbe. Ein paar Autostunden weiter südlich, bei Morondava, steht die berühmte Baobab-Allee – ein Hauptweg gesäumt von dutzenden gewaltigen Affenbrotbäumen, die teils über tausend Jahre alt sind. Madagaskar hat sieben verschiedene Baobab-Arten – mehr als jedes andere Land der Welt. Sechs davon kommen ausschließlich hier vor.

Lemuren - die Stars Madagaskars

Über 100 Lemurenarten leben heute auf Madagaskar – und nirgendwo sonst auf der Welt. Vom winzigen Mausmaki, der in eine Handfläche passt, bis zum tanzenden Sifaka, der auf zwei Beinen seitwärts über offene Lichtungen springt. Die besten Orte, um sie zu beobachten, sind die Regenwälder von Andasibe und Ranomafana, das Trockenwaldreservat Kirindy oder das Isalo Nationalpark mit seinen Kattas. Frühe Morgenstunden sind die beste Zeit – dann singen die Indri Indris, die größten lebenden Lemuren, ihre eindringlichen Rufe durch den Wald.

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Die beste Reisezeit für Madagaskar

Madagaskar lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr bereisen, aber die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist eindeutig die beste Wahl. Welche Reisezeit die richtige ist, hängt davon ab, was Sie suchen.

Trockenzeit (Mai bis Oktober):

  • Die klassische Hauptreisezeit für Madagaskar. Die Pisten sind befahrbar, die Pfade in den Nationalparks trocken, und die Tierbeobachtung ist am besten. Mai und Juni sind angenehm warm mit grüner Landschaft nach den Regenfällen – ideal für Lemuren-Trekking in Andasibe und Ranomafana. Juli und August sind die kühlsten Monate – tagsüber angenehm, aber im Hochland und in Andasibe können die Nächte deutlich abkühlen (warme Jacke einpacken!). Von Juli bis September lassen sich vor Nosy Be und an der Ostküste außerdem Buckelwale beobachten. September und Oktober sind unsere Lieblingsmonate: warm, trocken, junge Lemuren werden geboren – und die Hauptsaison ebbt langsam ab.

Regenzeit (November bis April):

  • Die Regenzeit ist gespalten: November und Dezember sind oft noch gut bereisbar, die Landschaft wird grün und üppig, die Reptilien aktiv. Ab Januar steigt jedoch das Zyklonrisiko deutlich – die Monate Januar bis März gelten als Zyklonzeit und sind nicht zum Reisen empfohlen. Zyklone treffen vor allem die Ost- und Nordküste, viele Lodges schließen, Pisten werden unpassierbar. April ist Übergangsmonat: die Regen lassen nach, die Landschaft ist sattgrün, und für flexible Reisende eine spannende Zeit zu reduzierten Preisen.

TROCKENZEIT (Mai-Okt)

  • Beste Zeit für Lemuren-Trekking
  • Pisten befahrbar, Pfade trocken
  • Juli-August: kühle Nächte im Hochland
  • Buckelwale Juli-September
  • Hochsaison: Juli-September

 

 

REGENZEIT (Nov-Apr)

  • Üppige grüne Landschaft
  • November/Dezember oft noch gut
  • Januar-März: Zyklonzeit, nicht empfohlen
  • April: Übergangsmonat, reduzierte Preise
  • Baby-Lemuren September-November
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