KENIA SAFARIS & REISEN

Urlaub in Kenia

Wo die Safari ihren Namen bekam

Kenia – Big Five, Maasai Mara und so viel mehr

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Kenia ist die Wiege der modernen Safari – und bis heute eines der vielfältigsten Reiseländer Afrikas. Das Wort „Safari“ kommt aus dem Suaheli und bedeutet schlicht „Reise“. Erfunden wurde sie hier: in den weiten Savannen der Maasai Mara, am Fuße des Mount Kenya, in den Hochebenen, in denen heute noch die Maasai-Krieger zwischen den Akazien stehen. Eine Kenia-Safari führt Sie in das berühmteste Safari-Land Afrikas – aber sie kann sehr viel mehr sein als Big Five und Gnuwanderung. Wer mit uns nach Kenia reist, sieht beides: die ikonischen Bilder und das andere Kenia, das weiter im Norden liegt, höher in den Bergen oder ruhiger an der Küste.

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Warum wir Kenia lieben

Big Five, Maasai Mara & der Indische Ozean

Kenia hat einfach alles: weiße Strände am Indischen Ozean, trockene Halbwüsten im Norden um den Lake Turkana, fruchtbare Hochebenen rund um den Mount Kenya, endlose Savannen in der Maasai Mara. Der Äquator verläuft mitten durchs Land, ebenso wie das Great Rift Valley. Auf einer einzigen Reise erleben Sie vier oder fünf völlig unterschiedliche Landschaften – inklusive der berühmten Big Five: Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel. Dazu kommt, dass viele Safari-Gebiete auf 1.500 bis 2.000 Metern Höhe liegen – das macht Kenia kühler, malariaärmer und damit auch ideal für Familien mit Kindern.

Die Wiege der Safari

In Kenia wurde die Safari erfunden, und das spürt man bis heute. „Safari“ ist das Suaheli-Wort für „Reise“ – und viele Lodges werden noch von den Familien geführt, die sie einst gegründet haben. Die Guides sind oft in zweiter oder dritter Generation im Beruf, das Wissen über Tiere, Spuren und Land wird mit einer Selbstverständlichkeit weitergegeben, die es in jüngeren Safari-Ländern nicht gibt. Ein über 40-jähriges Jagdverbot hat außerdem dazu geführt, dass sich die Wildtiere an Fahrzeuge gewöhnt haben – die Annäherung ist näher und entspannter als anderswo.

Conservancies - Kenias eigenes Naturschutzmodell

Während andere Länder ihre Wildtiere fast nur in staatlichen Nationalparks schützen, hat Kenia ein eigenes Modell entwickelt: die Conservancies. In diesen privaten Naturschutzgebieten stellen die Maasai und andere lokale Communities ihr Land zur Verfügung und erhalten dafür Einnahmen, Arbeit und Weiderechte. Für Sie als Gast bedeutet das: keine Fahrzeug-Kolonnen, Off-Road-Fahrten, Nachtpirschen und Walking Safaris – Aktivitäten, die im eigentlichen Nationalpark nicht erlaubt sind. So entsteht aus Tourismus echter Naturschutz.

 

Kenia auf einen Blick

Hauptstadt: Nairobi
Bevölkerung: 55 Millionen
Fläche: 580.367 km² (ca. 7x Österreich)
Amtssprachen: Englisch und Swahili
Stammeskulturen:      über 40 verschiedene
Währung: Kenia-Schilling (KES), USD weit akzeptiert
Zeitzone: MEZ +2 Stunden (Winter), +1 Stunde (Sommer)
Klima: Äquatorial, durch Höhenlage gemildert
Schutzgebiete: über 60 staatliche Nationalparks + private Conservancies
Höhepunkte: Maasai Mara, Laikipia, Samburu, Amboseli, Lewa, Diani, Lamu
Beste Reisezeit: Juli bis Oktober (Hochsaison), Januar/Februar (Geheimtipp)
Anreise: Direktflug Wien-Nairobi mit Austrian Airlines
Flugzeit ab Wien: ca. 8 Stunden
Visum: Elektronische Einreisegenehmigung (ETA) vorab online
Impfungen: Gelbfieber bei Einreise aus Risikoland, Malaria-Prophylaxe je nach Region
Sicherheit: Hoch in Safari-Gebieten, an der Küste und in Nairobi mit üblicher Vorsicht
Stromnetz: 240 V, Stecker Typ G (UK-Adapter nötig)

Die beste Reisezeit für Kenia

Kenia liegt am Äquator und ist ein ganzjähriges Reiseziel. Welche Jahreszeit die richtige ist, hängt davon ab, was Sie suchen – klassische Safari, Gnuwanderung, Strand oder grüne Landschaft.

 

Lange Trockenzeit (Juli bis Oktober) – Hochsaison

  • Die klassische Safari-Zeit und in der Maasai Mara die Zeit der berühmten Mara River Crossings: Über zwei Millionen Gnus und hunderttausende Zebras überqueren den Fluss – ein Spektakel, das oft als die größte Show der Welt bezeichnet wird. Vegetation licht, Tiere an den Wasserstellen, Sichtungschancen maximal. In der Höhe nachts kühl – warme Kleidung für den frühen Game Drive ist Pflicht.

Kurze Trockenzeit (Januar & Februar) – der Geheimtipp

  • Zwischen den beiden Regenzeiten liegen zwei Monate, die unter Kennern als ideale Reisezeit gelten. Die Landschaft ist nach den November-Regen noch grün, das Licht intensiv, die Tierbeobachtungen ausgezeichnet – und die großen Reiseströme der europäischen Sommerferien sind weg. Auch für Fotografen und Vogelbeobachter besonders reizvoll, weil viele Zugvögel im Land sind.

Kurze Regenzeit (November & Dezember)

  • Kurze Schauer am späten Nachmittag, selten so intensiv, dass sie eine Safari beeinträchtigen. Dafür spektakuläres Licht, aktive Tierwelt und deutlich weniger belegte Camps. Eine gute Alternative zur Hochsaison – oft zu attraktiveren Preisen.

Lange Regenzeit (März bis Mai)

  • Die niederschlagsreichste Zeit, mit fast täglichen Schauern. Manche Camps schließen, die Pisten werden schwieriger. Dafür ist Kenia jetzt grün, viele Jungtiere werden geboren, und Sie haben die Reservate fast für sich allein – eine Option für erfahrene Afrika-Reisende.

→ Detaillierte Reisezeit-Empfehlungen pro Region

TROCKENZEIT (Juli-Oktober)

  • Klassische Safari-Hochsaison
  • Mara River Crossings
  • Maximale Tierdichte
  • Kühlere Nächte in Höhenlagen
  • Hochsaison-Preise

 

REGENZEIT (November-Mai)

  • Grüne Landschaft, viele Jungtiere
  • Ideal für Fotografie & Vogelbeobachtung
  • Weniger Reisende
  • Kurze Regenzeit (Nov/Dez) gut machbar
  • Lange Regenzeit (Mär-Mai) eingeschränkter Zugang
  • Jän
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
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P I N T O - T I P P

Auf Kamelen durch Laikipia – Karisia Walking Safaris

 

„Wer Kenia einmal anders erleben will, lässt das Safari-Fahrzeug stehen und geht zu Fuß – begleitet von einer Kamel-Karawane und Samburu-Guides, die das Land seit Generationen kennen.“

 

Nördlich des Mount Kenya, in der weiten Hochebene von Laikipia, gibt es eine Form der Safari, die in Kenia einzigartig ist: Walking Safaris mit Kamel-Unterstützung. Karisia wird von Kerry und James Christian geführt – eine Familie, die hier lebt und arbeitet, und deren Kinder zwischen den Camps aufgewachsen sind. 2017 wurde Karisia als „Beste Walking Safari Afrikas“ ausgezeichnet. Die Guides sind allesamt Samburu und Laikipia-Maasai, geboren auf dem Land, durch das Sie wandern.

 

Sie starten am frühen Morgen, wenn die Luft noch kühl ist. Vorneweg läuft Ihr Samburu-Tracker und liest die Spuren der Nacht. Hinter Ihnen folgt die Karawane: zwischen 8 und 25 Kamele tragen Ihre Ausrüstung, das Mittagessen, das mobile Camp für die kommende Nacht. Sie sehen die Tiere nicht aus dem Wagen – Sie hören, riechen und spüren den Busch. Sie folgen einer Spur, statt sie zu kreuzen. Eine typische Morgenwanderung dauert vier bis fünf Stunden über 12 bis 16 Kilometer – und am Ende stehen Sie an einem anderen Ort als am Morgen, während die Welt sich um Sie herum weiterzieht.

 

In Laikipia leben Tiere, die es in der Maasai Mara nicht gibt: Kenias „Northern Five“ – Grevy-Zebra, Beisa-Oryx, Gerenuk, Netzgiraffe und Somalistrauß. Dazu rund 2.000 Elefanten, Spitz- und Breitmaulnashörner sowie eine der gesündesten Wildhund-Populationen Kenias. Karisia ist keine Lodge mit Vollservice – es ist eine Expedition. Die Camps werden vor Ihrer Ankunft aufgebaut, Sie schlafen in komfortablen Walk-in-Zelten mit echten Betten, das Essen wird am offenen Feuer zubereitet. Wer es leichter mag, bleibt im permanenten Tumaren Camp auf der Karisia-Ranch und unternimmt Tagesausflüge zu Fuß und mit dem Wagen.

 

Karisia ist außerdem überraschend familientauglich: Kinder ab vier Jahren sind willkommen, und wer müde wird, klettert auf ein Kamel. Was Sie hier finden, ist eine Form des Reisens, die fast verschwunden ist: langsam, aufmerksam, in Begleitung von Menschen, die das Land lesen wie ein Buch.

 

Unser Tipp:

Kombinieren Sie 3-4 Nächte Karisia mit einem klassischen Safari-Aufenthalt in der Maasai Mara, in Lewa Downs oder in Samburu – so erleben Sie zwei sehr unterschiedliche Gesichter Kenias auf einer Reise. Wer mehr Zeit hat, hängt 3-4 Nächte am Indischen Ozean an.
Mehr zu Karisia Walking Safaris | → Blogartikel: Walking Safari in Laikipia

KARISIA WALKING SAFARIS AUF EINEN BLICK:

● Lage: Nördliches Laikipia, ca. 250 km nordwestlich von Nairobi
● Basis: Tumaren Camp auf eigener 3.000-Acre-Conservancy
● Operationsgebiet: bis Karisia Hills, Lower Ewaso Wilderness, Mathews Range
● Aktivität: Walking Safari mit Kamel-Unterstützung, mobile Camps
● Tierwelt: Elefant, Leopard, Wildhund, sowie Kenias „Northern Five“ – Grevy-Zebra, Beisa-Oryx, Gerenuk, Netzgiraffe, Somalistrauß
● Besonderheit: Samburu- und Laikipia-Maasai-Guides, Familienbetrieb von Kerry & James Christian
● Komfort-Stufen: Luxury / Classic / „Air Bed & Camel“ (AirBnC)
● Familientauglich: ab 4 Jahren
● Beste Reisezeit: Juni-Oktober und Januar-Februar (Regen wahrscheinlicher in November, April, Mai)
● Anreise: Buschflug ab Nairobi (Wilson Airport) oder Road Transfer ab Nanyuki
● Mindestaufenthalt: 3 Nächte empfohlen, 4-6 Nächte ideal

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