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Beste Reisezeit Botswana: Wann lohnt sich welche Region?

Trockenzeit, Regenzeit & Wildlife im Überblick

Die klassische beste Reisezeit für eine Botswana-Safari liegt zwischen Mai und Oktober – die Trockenzeit. Wer das Okavango-Delta in voller Flut erleben will, reist von Juni bis August. Wer die höchste Tierdichte rund um die wenigen verbleibenden Wasserstellen sucht, kommt im September und Oktober. November bis März ist Green Season – eine völlig andere Botswana-Erfahrung, mit der Zebra-Migration in den Makgadikgadi Pans und einer Kalahari, die unter Gewitterwolken aufblüht.
Was Botswana besonders macht: Während fast überall in Afrika die Trockenzeit gleichbedeutend mit „kein Wasser“ ist, kommt im Delta gerade dann das Wasser an. Das verschiebt die Logik komplett – und macht die Wahl der Reisezeit zur eigentlichen Planungsentscheidung. Diesen Artikel haben wir geschrieben, um Ihnen genau diese Wahl zu erleichtern.

Zwei Jahreszeiten – und ein einzigartiger saisonaler Versatz

Botswana liegt südlich des Äquators und kennt zwei klare Jahreszeiten:

  • Trockenzeit (Mai-Oktober): Tagsüber 22-32°C, je nach Monat. Nächte sind im Juni und Juli kühl bis frostig (in der Kalahari nahe dem Gefrierpunkt). Praktisch kein Regen, niedrige Luftfeuchtigkeit, klare Sicht.
  • Regenzeit / Green Season (November-April): Nachmittagsgewitter, üppiges Grün, hohe Luftfeuchtigkeit, Tageswerte von 30-38°C. Die Kalahari verwandelt sich in eine grüne Ebene, Zugvögel kommen, viele Tiere bringen ihre Jungen zur Welt.

Die Besonderheit Botswanas ist der saisonale Versatz beim Wasser. Der Regen, der das Okavango-Delta flutet, fällt nicht in Botswana – er fällt im angolanischen Hochland, Monate zuvor. Das Wasser braucht so lange, durch den Caprivi-Streifen bis ins Delta zu fließen, dass es ausgerechnet dann ankommt, wenn um das Delta herum schon trockenste Trockenzeit herrscht: zwischen Juni und August. Das ist der Grund, warum das Delta in der Trockenzeit eine Wasserwelt ist, während die umliegende Kalahari verdorrt.
Für Ihre Reiseplanung heißt das: „Trockenzeit“ und „Wasseraktivitäten im Delta“ widersprechen sich in Botswana nicht. Im Gegenteil.

Botswana Reisezeit – Monat für Monat

Januar – tief in der Green Season

Volle Regenzeit. Tägliche Nachmittagsgewitter, dramatische Wolkenformationen, intensive Lichtstimmungen. Die Kalahari blüht, in den Makgadikgadi Pans halten sich Zehntausende Zebras im Rahmen der südlichen Migration auf – eines der größten Tier-Spektakel Afrikas, das fast niemand kennt. In Nxai Pan sammeln sich Zebras und Gnus auf dem nährstoffreichen Gras, gefolgt von Löwen und Geparden. Im Central Kalahari Game Reserve ist Hauptsaison: die Pfannen halten Wasser, Löwen mit schwarzer Mähne ziehen über die Ebenen. Im Delta und in Linyanti ist das Gras hoch, die Tiere verteilt – klassische Pirschfahrten funktionieren, sind aber anspruchsvoller. Einige Camps in Tuli und in der Kalahari sind in dieser Zeit Top-Adressen.

Februar – der grünste Monat

Ähnlich wie Januar, oft der niederschlagsreichste Monat. Die Zebra-Migration steht in den Makgadikgadi Pans und in Nxai Pan in voller Blüte. Geburtenzeit bei vielen Antilopen – die Pinto-typischen „Drama-Momente“ mit Raubkatzen sind in dieser Zeit am wahrscheinlichsten. Vogelbeobachtung erreicht den Jahreshöhepunkt: Tausende Flamingos in den Salzpfannen, Zugvögel aus Europa und Asien überall im Land. In den klassischen Delta-Camps weniger Action – dafür leere Camps, Sonderpreise und eine fast persönliche Stimmung.

März – der Übergang beginnt

Der Regen lässt nach, die Temperaturen bleiben warm, die Landschaft ist auf ihrem grünen Höhepunkt. Die Zebras beginnen, sich aus den Pfannen zurückzuziehen und treten ihre lange Reise nach Norden Richtung Chobe und Okavango an. In der Kalahari ist die Vegetation noch dicht, aber die Wasserstellen werden allmählich konzentrierter. Für Fotografen einer der spannendsten Monate des Jahres – dramatische Wolken, satte Farben, weiche Lichtstimmungen. Pirschfahrten werden zunehmend produktiver, je weiter der Monat fortschreitet.

April – die Pforte öffnet sich

Anfang April fällt noch Regen, gegen Monatsende stabilisiert sich das Wetter. Die ersten Saisoncamps beginnen ihren Betrieb. Die Flut ist im Caprivi angekommen und schiebt sich langsam in das Okavango-Delta – im südlichen Delta steigt das Wasser noch nicht, im nördlichen Delta beginnt die Wasserwelt zu entstehen. Wildhunde, Geparden und Leoparden sind in Linyanti sehr gut zu beobachten. Die Vegetation ist üppig, die Tierbeobachtung leichter als noch im Februar – und die Preise sind noch auf Nebensaisonniveau. Ein guter Monat für alle, die Landschaft und Stille gleich wichtig nehmen wie Tierdichte.

Mai – der Geheimtipp

Mai ist einer unserer Lieblingsmonate in Botswana. Der Übergang von Grün zu Gold beginnt, die Temperaturen sind moderat (tagsüber 25-28°C, nachts angenehm kühl). Die Okavango-Flut erreicht die mittleren Delta-Regionen – Mokoro- und Bootsfahrten werden nach und nach in immer mehr Camps möglich. Linyanti und Chobe ziehen die ersten großen Elefantenherden an, weil außerhalb der permanenten Wassersysteme die Pfannen austrocknen. Du hast die Camps oft fast für dich allein, bei vollem Safari-Programm zu Zwischensaisonpreisen. Wenn jemand fragt, wann er nach Botswana soll und Geld eine Rolle spielt: Mai.

Juni – der Beginn der Hochsaison

Trocken, klar, kalte Mornings, warme Tage. Im Central Kalahari kann es nachts unter den Gefrierpunkt fallen, im Delta morgens nahe 5°C. Tagsüber sind es 22-25°C – perfekt für lange Pirschfahrten. Die Okavango-Flut erreicht ihren Höchststand. Wildhunde beginnen in Linyanti ihre Wurfphase – die Welpen bleiben drei Monate am gleichen Bau, die Sichtungswahrscheinlichkeit ist jetzt so hoch wie nie. Alle Camps öffnen, die Tiere konzentrieren sich erkennbar an den verbleibenden Wasserquellen. Eine warme Fleecejacke gehört zwingend in den Koffer.

Juli – mitten in der Hochsaison

Klassische Botswana-Bedingungen. Das Okavango-Delta steht in voller Flut – Mokoro-Fahrten durch geflutete Schilfgürtel, Wassersafaris zwischen Seerosen, Elefantenherden, die direkt am Boot vorbei zu den Inseln schwimmen. Die Vegetation lichtet sich, die Sichtbarkeit ist hervorragend. In Chobe sammeln sich die größten Elefantenherden Afrikas am Fluss. Wildhunde in Linyanti weiterhin auf dem Bau. Nachts kalt, tagsüber angenehm. Eine der besten Reisezeiten für Botswana – mit dem Nachteil, dass die besten Camps oft schon 9-12 Monate vorher ausgebucht sind.

August – die Tiere kommen zu dir

Die trockenste Phase beginnt. Das Wasser im Delta steht noch hoch, die umliegende Kalahari ist verdorrt, alle Wildtiere konzentrieren sich an den verbleibenden Wasserstellen. Im südlichen Delta ziehen sich Tierherden um die Lagunen, in Linyanti versammeln sich Büffel und Elefanten am Fluss. Die Nächte werden langsam wärmer, die Tage sind warm, die Luft trocken. In der Kalahari beginnt eine besonders schöne Phase: klare Nächte, Milchstraße, kaum Mücken. Für Fotografen einer der besten Monate des Jahres – klare Luft, starkes Licht, hohe Tierdichte.

September – der Höhepunkt

Für viele unserer Gäste der beste Monat in Botswana. Die Tierdichte erreicht ihren Jahreshöhepunkt, jedes Wasserloch ist ein Ereignis. Im Delta beginnt das Wasser zu sinken, die Pirschfahrten an Land werden produktiver – viele finden, das ist der beste Kompromiss zwischen Wasser- und Land-Safari. In Linyanti sind Löwen, Leoparden und Wildhunde überall, der Savute Channel zieht große Konzentrationen an. Die Tage werden warm bis heiß (oft über 30°C), die Nächte angenehm. Wenig Mücken, kaum Risiko durch Regen. Diese Hauptsaison-Klassiker sind allerdings teuer und früh ausgebucht.

Oktober – heiß, intensiv, atemberaubend

Der heißeste Monat in Botswana – in Maun und in den Tälern oft 35-38°C, in der Kalahari noch heißer. Wer Hitze schlecht verträgt, sollte Oktober vermeiden. Wer sie aushält, erlebt die intensivste Wildlife-Zeit des Jahres: die Wasserstände sinken weiter, die Vegetation ist offen, alles, was Wasser braucht, kommt an die wenigen verbleibenden Stellen. Letzte gute Pirsch-Wochen vor der Regenzeit. Gegen Monatsende ziehen erste Wolken auf, gelegentliche Gewitter sind möglich. In Chobe lassen sich nun spektakuläre Elefanten-Versammlungen am Fluss beobachten.

November – der Bruch

Die ersten richtigen Gewitter rollen heran. Innerhalb weniger Tage verwandelt sich Botswana vom verdorrten Busch in ein grünes Land. Die Tierdichte ist anfangs noch sehr gut, die Wolkenstimmungen sind dramatisch, die ersten Jungtiere kommen zur Welt. Die Zebras beginnen ihre Migration nach Süden. Viele klassische Delta-Camps machen einen kurzen Saisonübergang, sind aber meist durchgehend geöffnet (mit Ausnahmen). Wer flexibel ist und Trockenzeitpreise umgehen möchte, findet im November oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des ganzen Jahres – allerdings mit dem Risiko, dass es ein paar Nachmittage regnet.

Dezember – tief in der Regenzeit

Hauptsaison für Kalahari, Makgadikgadi und Nxai Pan: Die Zebra-Migration ist da, die Salzpfannen füllen sich mit Wasser, Flamingos kommen zu Tausenden. Wer Botswana abseits der klassischen Delta-Routen erleben will, findet jetzt seine beste Zeit. Im Delta selbst sinkt das Wasser auf seinen Jahrestiefstand, die Vegetation ist hoch, klassische Pirschfahrten sind möglich, aber anspruchsvoller. Dezember ist außerdem der Monat mit der längsten Tageslichtdauer – gut für Foto-Reisende, die Zeit am Sucher verbringen wollen.

Beste Reisezeit nach Region

Botswana ist groß. Drei Flugstunden trennen die südliche Kalahari von Chobe im Norden. Die optimale Reisezeit unterscheidet sich von Region zu Region – und die richtige Wahl hängt davon ab, was du sehen willst.

Okavango-Delta:

  • Beste Zeit: Mai bis Oktober. Höchster Wasserstand: Juni bis August. Beste Pirschfahrten: September/Oktober. Geheimtipp: Mai.
    Das Delta ist Botswanas wichtigste Region und sein faszinierendstes Phänomen. Die Flut erreicht das nördliche Delta meist Ende April/Anfang Mai, im südlichen Delta steht der Höchstpegel oft erst im Juli/August. Mokoro- und Bootsfahrten sind in vielen Camps zwischen Mai und Oktober möglich, an permanenten Wasserläufen das ganze Jahr. Wer Wasser sehen will, plant Juni bis August. Wer Tierdichte priorisiert, kommt im September oder Oktober. In der Green Season (November-April) ist das Delta deutlich ruhiger – eine andere Erfahrung, aber für Wiederkehrer und Vogelliebhaber eine eigene Welt.

Chobe-Nationalpark

  • Beste Zeit: Juli bis Oktober für Elefantenherden am Fluss. Sehr gut: April bis November allgemein.
    Chobe lebt vom Fluss. In der Trockenzeit ziehen die größten Elefanten-Konzentrationen Afrikas zur Chobe-Riverfront, oft Hunderte Tiere pro Tag in Sichtweite. Boots-Safaris auf dem Chobe sind ganzjährig möglich, in der Trockenzeit besonders eindrücklich. Im Hochsommer (Dezember-März) sind die Tiere verteilt, aber die Vogelwelt ist atemberaubend. Chobe lässt sich besonders gut mit den Viktoriafällen in Simbabwe oder Sambia kombinieren – die Grenzstadt Kasane liegt 1,5 Stunden von Livingstone entfernt.

 

Linyanti und Savuti

  • Beste Zeit: Juni bis September. Wildhund-Wurfphase: Juni bis August.
    Linyanti ist Botswanas raues, exklusives Herz. Wenige Camps, riesige private Konzessionen, intensive Tierbeobachtung. In den Wurfmonaten der Wildhunde (meist Juni bis August) ist die Sichtungswahrscheinlichkeit für diese seltenen Raubtiere so hoch wie nirgendwo sonst in Afrika – die Welpen halten das Rudel an einem Bau, die Erwachsenen jagen häufiger, um die Welpen zu versorgen. Auch Löwenrudel, Leoparden und große Büffelherden gehören zum Standard-Programm. Der Savute Channel zieht im Spätsommer (August/September) starke Tierkonzentrationen an.

 

Makgadikgadi

  • Beste Zeit für Salzpfannen-Erlebnis: April bis Oktober (trocken, befahrbar). Beste Zeit für Zebra-Migration: Dezember bis März. Flamingos: Februar/März in guten Regenjahren.
    Die Pans sind ein doppeltes Phänomen. In der Trockenzeit sind sie eine fast außerirdisch wirkende Salzwüste – perfekt für Quadbike-Touren, Übernachtungen unter dem Sternenhimmel und Begegnungen mit habituierten Erdmännchen. In der Regenzeit verwandeln sie sich in eine grüne Savanne, in der die zweitgrößte Zebra-Migration Afrikas zwischen den Pfannen und den Kalahari-Ebenen wandert. Camps wie Jack’s Camp oder San Camp positionieren sich genau auf dieser Schnittstelle.

 

Central Kalahari Game Reserve

  • Beste Zeit: Dezember bis April. Eingeschränkt empfehlenswert: Mai bis November.
    Die Central Kalahari ist eines der wenigen Reiseziele Afrikas, das in der Regenzeit am besten ist. Wenn der Regen fällt, füllen sich die alten Pfannen, das Gras schießt hoch, Springböcke und Gnus ziehen in großen Herden, Geparden jagen offen über die Ebenen und die berühmten schwarzmähnigen Kalahari-Löwen zeigen sich. In der Trockenzeit ist die Kalahari eine harte, leere Landschaft – eindrucksvoll für Liebhaber, aber kein klassisches Safariziel.

 

Tuli Block und Mashatu

  • Beste Zeit: April bis Oktober. Ganzjährig zugänglich.
    Im äußersten Osten Botswanas liegt das Tuli Block – ein privates Wildreservat mit eigener Identität: Sandsteinfelsen, riesige Baobabs, hohe Elefantendichte und kaum andere Touristen. Tuli erhält weniger Regen als die nördlichen Regionen, ist also auch im Sommer gut bereisbar. Walking Safaris, Mountainbike-Touren und Reitausflüge sind hier möglich – Erlebnisse, die im Okavango nicht möglich sind.

 

Region Jän Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Okavango-Delta Eingeschränkt Eingeschränkt Gute Zeit Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Eingeschränkt
Chobe Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Gute Zeit
Linyanti / Savuti Eingeschränkt Eingeschränkt Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Eingeschränkt Eingeschränkt
Makgadikgadi Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit
Central Kalahari Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Eingeschränkt Eingeschränkt Eingeschränkt Eingeschränkt Eingeschränkt Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit
Tuli Block / Mashatu Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Beste Zeit Gute Zeit Gute Zeit Gute Zeit

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Beste Zeit Gute Zeit Eingeschränkt

Wenn die Aktivität wichtiger ist als die Region

Manche Gäste kommen für eine bestimmte Erfahrung. Hier die Reisezeit nach Aktivität:

  • Mokoro- und Bootsfahrten im Delta: Juni-September, in vielen Camps schon ab Mai möglich.
  • Klassische Pirschfahrten mit hoher Tierdichte: August-Oktober im gesamten Norden.
  • Wildhund-Sichtungen (Linyanti): Juni-August (Wurfphase, Tiere bleiben am Bau).
  • Elefantenherden am Chobe: Juli-Oktober, dann am Fluss konzentriert.
  • Zebra-Migration in den Pans: Dezember bis März.
  • Flamingos in den Makgadikgadi Pans: Februar/März in guten Regenjahren.
  • Fotografie / Lichtstimmungen: Januar-März für dramatische Wolken, August-Oktober für klare Trockenzeit-Bilder.
  • Vogelbeobachtung: November-April, wenn Zugvögel im Land sind.
  • Sternenhimmel und Milchstraße: Juni-August in der Kalahari, kühle klare Nächte, keine Lichtverschmutzung.

 

Was die Reisezeit für den Geldbeutel bedeutet

Camps in Botswana arbeiten mit drei bis vier Saisonpreisen:

  • Green Season / Low (Dezember-März): attraktive Preise, in Spitzen-Camps bis zu 40 % unter Hochsaison. Camps in den Pans und in der Kalahari sind hier in Hauptsaison, viele Delta-Camps haben Sonderangebote.
  • Shoulder (April, Mai, November): sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mai ist unser persönlicher Favorit – fast volle Safari-Qualität zu rund 70 % der Hauptsaisonrate.
  • Peak Dry (Juni-Oktober): Vollpreis. Spitzen-Camps wie Mombo, Vumbura oder Jao verlangen 1.500-3.500 EUR pro Person und Nacht.
  • Peak Festive (Weihnachten/Neujahr): Aufschläge in Top-Camps, oft 12-18 Monate vorab ausgebucht.

Botswana ist nicht günstig. Die Regierung setzt seit Jahren auf eine „low volume, high yield“-Strategie – wenige Camps mit hohen Preisen statt vieler Camps mit niedrigen Preisen. Das hält die Natur intakt, ist aber für Reisende eine echte Investition. Wer flexibel ist, fährt im Mai oder November – bei nahezu gleicher Safari-Qualität deutlich günstiger.

Botswana mit anderen Reisezielen kombinieren

Eine Botswana-Reise lässt sich gut mit Nachbarländern verbinden:

  • Simbabwe (Juni-Oktober): Die Viktoriafälle in Victoria Falls Town sind oft Start- oder Endpunkt einer Botswana-Reise. Eine sehr klassische Kombination ist Hwange-Nationalpark plus Chobe plus Delta.
  • Sambia (Mai-Oktober): Lower Zambezi und Delta sind eine unserer Lieblingskombinationen – zwei Wasserwelten, völlig verschieden im Charakter. Details zur Planung findest du in unserem Guide „Beste Reisezeit Sambia“.
  • Namibia (Mai-Oktober): Sossusvlei plus Delta ist eine beliebte Kombination, Wüste und Wasser im gleichen Land schon eine Reise wert.
  • Südafrika (ganzjährig): Kapstadt am Ende einer Botswana-Safari ist Klassiker – Stadt, Weine und Meer als Kontrast zur Wildnis.

Die meisten dieser Kombinationen funktionieren in der südafrikanischen Trockenzeit (Mai-Oktober) – einer der Gründe, warum diese Reisemonate generell so beliebt sind.

Häufige Fragen zur Reisezeit in Botswana

  1. Wann ist die Trockenzeit in Botswana? Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober. Mai und Juni sind kühl und angenehm, September und Oktober heiß und intensiv.
  2. Wann ist die Flut im Okavango-Delta am höchsten? Der Höchststand liegt meist zwischen Juni und August. Die Flut erreicht das nördliche Delta früher (ab April/Mai), das südliche Delta später (Juli/August).
  3. Kann man Botswana das ganze Jahr bereisen? Grundsätzlich ja. Im Norden (Delta, Chobe, Linyanti) ist die Trockenzeit klar die beste Reisezeit für klassische Safaris. In der Kalahari und in den Makgadikgadi Pans ist es genau umgekehrt – dort ist die Regenzeit (November-April) am eindrucksvollsten.
  4. Welcher Monat ist der absolut beste für Botswana? Wenn es einer sein muss: September. Hohe Tierdichte, alle Camps offen, Delta-Wasser noch hoch genug für Bootsfahrten, Vegetation offen, angenehmes Wetter. Wer Wasser priorisiert: Juli. Wer Preis-Leistung priorisiert: Mai.
  5. Wann ist die Zebra-Migration in Botswana? Die Herden ziehen mit den ersten Regenfällen Ende November/Anfang Dezember nach Süden in die Makgadikgadi Pans und nach Nxai Pan. Beste Sichtungen: Dezember bis Februar. Ab März treten sie die Rückreise nach Norden an.
  6. Wann ist die beste Zeit für Mokoro-Fahrten? Mai bis September, mit dem Höhepunkt zwischen Juni und August. In permanenten Wasserkanälen (etwa rund um Vumbura, Jao, Kwetsani) gehen Mokoro-Fahrten das ganze Jahr.
  7. Wie warm wird es nachts in der Trockenzeit? Juni und Juli können nachts unter 5°C abkühlen, in der Central Kalahari nahe dem Gefrierpunkt. Warme Kleidung mit Layering ist Pflicht – die Decken auf dem Pirschfahrzeug sind kein Marketing-Gag.
  8. Wann ist Hochsaison in Botswana? Etwa Juli bis Oktober plus die Festtage Ende Dezember. In diesen Zeiten sind die besten Camps oft schon viele Monate im Voraus ausgebucht. Wir empfehlen, mindestens 9-12 Monate vorab zu planen, für Top-Camps wie Mombo oder Jao auch früher.
  9. Lohnt sich Botswana in der Green Season? Ja, auf jeden Fall! Aber gut geplant. Wer das klassische „Big-Five-am-Wasserloch“-Bild im Kopf hat, sollte in die Trockenzeit reisen. Wer die Pans, die Kalahari, die Zebra-Migration und ein leeres Botswana zu deutlich niedrigeren Preisen erleben will, fährt zwischen Dezember und März.
Luke in der Makgadikgadi in Botswana - Jacks CAmp.

Wir helfen, ihre Reise nach Botswana zu planen

Botswana ist kein Land für eine Standard-Reiseempfehlung. Die richtige Reisezeit hängt davon ab, was Sie sehen wollen, mit wem Sie reisen und wie viel Zeit Sie haben – und in Botswana noch stärker als anderswo davon, ob Sie Wasser oder Tierdichte priorisieren.
Wir waren über die Jahre Dutzende Male in Botswana – vom ersten Mokoro im Delta vor zwanzig Jahren bis zu den entlegensten Camps in der Kalahari. Wir planen jede Reise individuell – melden Sie sich gerne, dann finden wir gemeinsam ihre perfekte Reisezeit.

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