Ruanda SAFARIS & REISEN

Safaris in Ruanda

Berggorillas, tausend Hügel und ein Land, das zurückgefunden hat.

Ruanda – Volcanoes, Akagera und Nyungwe

Ruanda ist kein gewöhnliches Safari-Land. Auf der Fläche von Brandenburg liegen vier sehr unterschiedliche Welten dicht beieinander – und der Wechsel zwischen ihnen dauert oft nur wenige Stunden Fahrt. Im Norden liegt der Volcanoes Nationalpark in den Virunga-Bergen: Heimat der letzten Berggorillas der Welt und Schauplatz von Dian Fosseys lebenslangem Einsatz für ihren Schutz. Der Moment, in dem Sie einem Silberrücken im Bergwald gegenüberstehen, gilt als eine der intensivsten Naturerfahrungen überhaupt. Im Osten breitet sich der Akagera Nationalpark aus – Savanne, Seen und Sümpfe, in denen nach jahrzehntelangen Auswilderungen Löwen, Elefanten, Giraffen und Nashörner wieder Heimat gefunden haben. Im Südwesten liegt der Nyungwe Forest, einer der ältesten Regenwälder Afrikas, in dem Schimpansen, Diademmeerkatzen und über 300 Vogelarten leben. Und am Westrand schimmert der Kivusee wie ein Binnenmeer zwischen den Vulkanen. Dazu kommt Kigali – eine der saubersten, sichersten und überraschendsten Hauptstädte Afrikas. Eine Safari in Ruanda lässt sich gut mit dem Nachbarland Uganda kombinieren – oder einem Strand-Verlängerung am Indischen Ozean.

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Warum wir Ruanda lieben:

Gorilla Trekking im Volcanoes Nationalpark

Im Volcanoes Nationalpark im Norden Ruandas leben rund 300 Berggorillas – ein Drittel der weltweit verbliebenen Population, die heute insgesamt etwas mehr als tausend Tiere umfasst. Das Trekking beginnt früh am Morgen im Briefing-Center in Kinigi: erfahrene Ranger teilen Sie einer Gorilla-Familie zu, dann führt der Weg durch Bambuswälder und nebelverhangene Hänge der Virunga-Vulkane. Sobald die Gruppe gefunden ist, beginnt die kostbare Stunde mit den Tieren – aus etwa sieben Metern Entfernung, in respektvoller Stille. Dass es diese Begegnungen heute überhaupt noch gibt, verdanken wir auch Dian Fossey, deren jahrzehntelange Arbeit den Grundstein für den heutigen Schutz der Berggorillas gelegt hat.

Akagera - Big Five im Comeback

Vor zwanzig Jahren war der Akagera-Nationalpark fast leer. Das letzte Nashorn ist 2007 verschwunden, Löwen waren längst nicht mehr da, die Wildtierbestände dezimiert. Heute, nach einer der bemerkenswertesten Conservation-Erfolgsgeschichten Afrikas unter der Leitung von African Parks, sind die Big Five zurück: Löwen wurden 2015 wieder angesiedelt, schwarze Nashörner 2017, weiße Nashörner 2021. Der Park finanziert sich heute weitgehend durch den Tourismus selbst – jede Safari hier ist ein direkter Beitrag zum Schutz dieser Tiere. Akagera liegt im Osten Ruandas, gerade einmal drei Autostunden von Kigali entfernt, und ist die perfekte Ergänzung zum Gorilla Trekking im Westen.

Kigali - die andere Hauptstadt Afrikas

Kigali ist anders als alles, was Sie von einer afrikanischen Hauptstadt erwarten würden: sauber, sicher, gut organisiert, mit blühenden Bäumen entlang breiter Boulevards. Plastiktüten sind seit 2008 verboten, am letzten Samstag jedes Monats putzt das ganze Land gemeinsam die Straßen – eine Tradition namens Umuganda. Auf dem überdachten Kimironko-Markt finden Sie afrikanische Stoffe und geflochtene Körbe, im Caplaki Craft Village Holzschnitzereien und handgefertigte Trommeln. Wer mehr verstehen möchte, besucht das Genocide Memorial Center – ein Ort, der nicht leicht ist, aber zum Verständnis Ruandas dazugehört.

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Die beste Reisezeit für Ruanda

Ruanda lässt sich das ganze Jahr bereisen – das milde Hochlandklima macht extreme Hitze oder lange Dürren zur Ausnahme. Welche Reisezeit die richtige ist, hängt davon ab, was Sie erleben möchten.

Trockenzeit (Juni-September, Dezember-Februar):

  • Die klassische beste Reisezeit für eine Ruanda Safari. Die Pfade im Volcanoes Nationalpark sind trockener und fester, was das Gorilla Trekking deutlich leichter macht. Im Akagera Nationalpark ist die Vegetation lichter und die Tiere konzentrieren sich an den Wasserstellen – ideale Bedingungen für Safari. Auch der Nyungwe Forest und der Kivusee zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Juni bis September gilt als Hauptsaison: bestes Wetter, beste Sicht, höchste Nachfrage – Gorilla-Permits sollten 4-6 Monate im Voraus gebucht werden. Dezember bis Februar ist eine etwas ruhigere, aber genauso schöne Alternative.

Regenzeit (März-Mai, Oktober-November):

  • In der Regenzeit verwandelt sich Ruanda in ein üppiges Grün. Die Landschaften wirken intensiver, die Wasserfälle im Nyungwe rauschen kraftvoller, und die Nationalparks sind deutlich ruhiger. Für Fotografen und Vogelbeobachter eine spannende Zeit. Gorilla Trekking ist weiterhin möglich, die Pfade werden allerdings rutschig und das Trekking anstrengender. Lange Regenfälle sind selten – meist gibt es kurze, kräftige Schauer am Nachmittag, oft nach klaren Morgenstunden. Wer mit etwas Wetter umgehen kann, erlebt Ruanda in dieser Zeit besonders authentisch und oft zu reduzierten Lodge-Preisen.

TROCKENZEIT (Jun-Sep, Dez-Feb)

  • Beste Zeit für Gorilla Trekking
  • Beste Sicht im Akagera
  • Trockene Pfade in den Bergen
  • Hochsaison: Juli-September
  • Permits weit im Voraus buchen

REGENZEIT (Mär-Mai, Okt-Nov)

  • Üppige grüne Landschaften
  • Top für Fotografie & Vögel
  • Deutlich weniger Reisende
  • Rutschige Trekking-Pfade
  • Reduzierte Lodge-Preise
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